Unsere speziellen Extras

Weil es bei uns im Café genauso menschelt wie überall anders auf der Welt auch, tragen sich bei uns immer wieder lustige Begebenheiten zu. Und auch spannende (manchmal weniger spannende 😉 ) Geschichten werden erzählt - oder Fragen gestellt. Manche Anlassfälle kommen öfters vor und daher habe ich mir Scherzes halber erlaubt, eine eigene Menü-Karte dafür zu erstellen.

Es sind - sozusagen - die speziellen Services, die bei uns zusätzlich zu allen Kaffeeköstlichkeiten erhältlich sind. Unser Motto dabei: “Des is mei Extra”!

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DesIsMeiExtra im Schönbergers.jpg

PS: Verrechnet werden die Positionen auf alleinige Entscheidung des jeweils diensthabenden Baristas! 😉

Kaffeesud & Satz

Das ist ja mal eine schöne Kaffee-Geschichte: sinnvoll und umweltfreundlich!

Wir gratulieren Sud&Satz zu ihrer genialen Idee, guten Kaffeesud gemeinsam mit ihrem Partner “Da Erdwurm” einer sinnvollen Verwertung zuzuführen und freuen uns, dass unser Café als #Drehort fungieren durfte! Hier das Resultat:

Also: Lasst uns gemeinsam aus “Coffee to Go” “Coffe to Grow” machen ;)
Euer Patrick Schönberger, Euer #KaffeePadWien

Drehort Café

Foto: ORF. Autogramm Harald Krassnitzer für Patrick Schönberger.

Foto: ORF. Autogramm Harald Krassnitzer für Patrick Schönberger.

Unser gemütliches denkmalgeschütztes Kleinod wird immer wieder gerne für Filme oder Foto-Sessions genutzt bzw. gebucht: Kurz- und Werbefilme, einzelne Szenen, Wettbewerbs-Beiträge, Foto-Shootings, Video-Drehs, Interviews - alles schon da gewesen.

Und das freut uns! Ein ganz besonderer Moment war kürzlich, als wir für den österreichischen Tatort als mögliche Location gescoutet wurden. Ich war sehr aufgeregt, denn für mich - als #Tatort-Liebhaber der beinah ersten Stunde - wäre das natürlich DER Hit gewesen! Leider hat sich dann herausgestellt, dass in unserem kleinen Café zu wenig Platz war. Und ein anderes Lokal bekam den Zuschlag.

Wenn auch schade - vielleicht klappt’s ja ein anderes mal 😉 - so war ich dann doch sehr “happy”, als ich vom mir sehr geschätzten Harald Krassnitzer ein Autogramm abstauben konnte. Es lässt mein loyal begeistertes Tatort-Fan-Herz höher schlagen und hat einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch.

Und so freu ich mich schon auf die nächste Folge mit “Bibi - Adele Neuhauser - und Moritz” 😉.

Sambuca mit Fliege: eine ganz besondere Kaffeehausgeschichte

Sambuca mit Fliege Rezept_Schönbergers.jpg

Sambuca gehört zur typischen italienischen Caffèbar genauso, wie der Espresso. Sambuca selbst ist in der Regel ein hochprozentiger Schnaps (z. B. Korn), der mit Gewürzen wie z. B. Zimt, Anis, Sternanis oder auch Süßholz und etwas Zucker angereichert wird. So bekommt er seinen typischen süßlichen, orientalisch anmutenden Geschmack und wird als Likör bezeichnet.

Sambuca wird oft mit 3 Kaffeebohnen getrunken. In Europa wird er beim Servieren häufig flambiert. Man sagt, dadurch rösten die Bohnen weiter und hinterlassen einen tollen Nachgeschmack. Jedenfalls wird der Sambuca nach dem Flambieren getrunken und die Bohnen zerkaut. Der leicht bittere Geschmack der Röstung ergänzt sich herrlich mit der Süße des Sambuca.
Und wer mag, kann auch gleich nach dem Leeren einen Bierdeckel aufs Glas setzen, ein paar Sekunden warten und dann einen Zug mit der Nase daraus nehmen! 😉

Die Geschichte zum Sambuca con la mosca

Um Sambuca ranken sich einige schöne Geschichten, wenn es um die Zubereitung geht. Hier eine, die mir besonders gut gefällt: So kam es dazu:

Eine Italienerin “erfand” den Sambuca vor langer Zeit: als sie Korn brannte und das Ergebnis zu “hart” bzw. “steif” am Gaumen fand, würzte sie ihn mit Zucker, Zimt und Anis. Als sie ihn ihrer Familie servieren wollte, setzten sich drei Fliegen (Mosca) - angelockt von der Süße - auf das Glas. Dies passierte immer wieder, wenn sie ihren Likör servierte. Damit die Fliegen fernblieben, flambierte sie ihn kurzerhand und legte statt den lästigen Insekten symbolisch ein paar Kaffeebohnen dazu. Der Sambuca mit Fliege war geboren!

Erstmals wurde Sambuca dann im Jahr 1800 in Civitavecchia vermarktet. Und man sagt, dass es Angelo Molinari, war, der ihn zu weltweitem Ruhm verhalf. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, mit Alkohol zu handeln und ließ direkt bei der Abfüllung der Flaschen Kaffeebohnen in die Flasche beigeben.

Sambuca-Arten

Es gibt tatsächlich drei Sorten dieses Likörs. Die häufigste ist der oben beschriebene transparente Sambuca. Dann gibt es noch schwarzen Sambuca, der tatsächlich dunkelblau wirkt und einen starken Lakritzgeschmack hat. Der rote Sambuca ist maraschino-kirschrot und hat ausgeprägte Noten von Zimt.

Und dann gibt es noch jene Genießer, die kauen nicht nur Bohnen zum Sambuca, sondern trinken gleich einen Espresso oder Ristretto dazu bzw. “verlängern” ihren Kaffee direkt in der Tasse mit dem Sambuca.

Welchen Sambuca Ihr auch immer bevorzugt, ich empfehle natürlich stets, die Kaffeebohnen dazu zu genießen 😉!
Euer Patrick Schönberger