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Read MoreIhr Kaffeegreissler macht’s persönlich ;)
Read MoreGefühlte Ewigkeiten ist es her, dass es covidbedingte Lockdowns gab. Keiner erinnert sich gerne daran! Gefühlte 100 Verordnungen und andere Mühseligkeiten haben wir allesamt durchgestanden. Aber wir waren dennoch froh, dass wir ab dem zweiten Lockdown (November 2020) für “Coffee2Go” bzw. “Take away” öffnen durften.
Gemäß dem Motto #thebrewmustgoon haben wir dem schwarzen Gold regelrecht gefrönt. Es machte uns enorm froh. Gleich im doppelten Sinne, denn auf diese Weise
durften wir unsere KundInnen wieder sehen und bedienen
konnten wir drauf schauen, unser kaufmännisches Überleben als Greissler und Steh-Café für ein zukünftiges Bestehen als Team einigermaßen zu sichern.
Das “Abholen am Eingang” hatte natürlich auch seine Tücken. Gerade im vierten Lockdown im Frühling 2021 war das Wetter immer wieder winterlich kalt bzw. nass und damit nicht das freundlichste, das man sich für Take away wünscht. Unsere KundInnen waren aber so nett und hielten uns trotz Schlechtwetters die Treue. Sie kamen regelmäßig vorbei - egal ob es stürmte oder schneite und genossen ihren Kaffee dann in diversen Hauseingängen, um Regen und Schnee zu trotzen. Wir sagen nochmals ein großes DANKE fürs Durchhalten in dieser Fernbeziehung!
Genau an einem solchen “grauslichen” Tag hat sich folgende nette kleine Kaffeehausgschicht zugetragen:
Es ist Anfang April 2021 und wir hatten wieder mal kurz einen Schneesturm. Nicht unüblich für diesen April - die einen sagen, es liegt an Gregori (12. März = Vorbote für den gesamten Frühling), die anderen: “Der Klimawandel lässt grüßen!”. Sicherlich lagen beide richtig.
Jedenfalls kommt ein Kunde an diesem unwirtlichen Tag an unseren Coffee2Go-Ausgabetisch und schaut in recht bitterer - in Ostösterreich sagen wir dazu “angefressener” 😉 - Miene unseren Barista Janis an. Der Kunde hadert augenscheinlich mit dem kalten Wetter. Dennoch hat er sich’s nicht nehmen lassen, vorbeizukommen. DANKE!
Er bestellt: “An Espresso und an Schneesturm bitte.” Er verzieht dabei keine Miene.
Janis fragt nach: “San Sie se sicha, dass Sie noch mehr Schneesturm haben wollen als eh schon da ist? Den Espresso mach ich Ihnen aber gern!”
Der Kunde beginnt zu lächeln und schüttelt den Kopf. “Freud lässt grüßen. Hab ich Schneesturm gsagt? Eigentlich wollt ich a Kipferl sagen!”
Haha!
Ja so brachte diese spezielle Zeit - insbesondere dieser April im Lockdown - bei uns allen wohl die kleinen grauen Zellen etwas durcheinander! 😉
Es freut uns jedenfalls, dass der Kunde uns mit einem Lächeln verließ und seinen Kaffee mit Kipferl mit Genuß verzehrt hat. Das ist schließlich immer unser Ziel. Egal bei welchem Wind und Wetter. In diesem Sinne wünsche ich Euch weiterhin schöne Kaffeemomente!
Xund bleiben,
Euer Patrick Schönberger, Euer Kaffeegreissler
Ihr werdet es nicht glauben, aber drei kleinen Wörter führen in ihrer geschriebenen Form immer wieder zu Verwirrungen bei uns und unseren Kunden. Zuerst zu Café und Kaffee:
Das eine ist das Lokal: das Café oder KAFFEEHAUS.
Das andere ist das Getränk: der KAFFEE.
Man trinkt also Kaffee im Café. Niemals umgekehrt 😉 - das wäre rein physisch und auch räumlich gar nicht möglich. Und jetzt wird’s spannend: Weil die Italiener bringen mit “Caffè” noch mehr Spin in die Sache Spin! Das setzt dem Ganzen die Krone auf:
Café hat natürlich noch immer die gleiche Bedeutung wie oben 😉. Es stammt aus dem Französischen und der “Accent” steht nach rechts oben. Accents kenne ich deshalb so gut, weil ich zu Schulzeiten viele, viele französische Texte so verhaut habe, dass es mir schlechte Noten einbrachte … davon gerne zu einem anderen Zeitpunkt …
Caffè stammt aus dem Italienischen und bedeutet Kaffee - also das Getränk! Witzigerweise verwenden die Italienier es aber auch für die Bezeichung ihrer Kaffeehäuser. Und das führt in weiterer Folge bei uns mittelgebildeten Österreichern natürlich völlig in die Konfusion. Man meint, man hätte die Sprache gelernt und ein bisschen was verstanden. Und wendet es frei nach Bauchgefühl an. Dabei entsteht die typisch österreichische Lösung: Sozusagen eine Melange der romanischen Sprachen 😉.
Historisch gesehen waren es ja die Spanier und Franzosen, die auf unsere Sprache in Österreich in den letzten drei Jahrhunderten wesentlich mehr Einfluss hatten als die Italiener. Das liegt
einerseits an der Hofetikette: Lang wurde in den österreichischen Adelshäusern nach spanischem Hofzeremoniell gelebt. Und im Spanischen heißt das Kaffeegetränk bekanntermaßen ja Café. Zur Kaffee-Entdeckungszeit war das sicherlich noch von Relevanz hier bei uns im damaligen monarchischen Österreich.
Andererseits gab Frankreich seit jeher in der Mode vor, was “en vogue” war. Man denke beispielsweise an die Café à la Girafe-Mode! Und so war auch im Sprachgebrauch vieles Französisch. Man denke hier beispielsweise an die Volksschauspiel-Sprache von Nestroy und Raimund. Sie zeigt heute noch sehr schön, wie französiche Wörter damals im 19. Jahrhundert im normalen österreichischen Sprachgebrauch selbstverständlich genutzt werden: Kommis (kaufmännische Angestellte), travig (eilig - von “travailler” = arbeiten), Koch Ho-gu (abgeleitet von haut goût = (Wild-)Geschmack), und so weiter.
Italien war zwar zur “Erfindung des Kaffees” noch Teil der österreichischen Monarchie, und das allererste Café in Europa war das Florian in Venedig. Aber dennoch waren bei uns die spanischen und französischen Einflüsse sprachlich so im Vordergrund, dass die Nutzung der italienische Caffè-Schreibweise erst bei uns einsetzte, als die Österreicher begannen, in Italien Urlaub zu machen. Also ab den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
So, mit diesem Ausflug in die sprachliche Kaffee-Welt habe ich Euch jetzt hoffentlich so viel Guster auf eine Kaffeepause gemacht, dass Ihr gleich zur Kaffeemaschine eilt und absolut traumhafte Aromen auf Eurer Zunge zergehen lässt! In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderbaren Kaffemoment!
Euer Patrick Schönberger, Euer Kaffeegreissler
Dieser Virus, der uns in den letzten Monaten in Atem - besser gesagt außer Atem - gehalten hat, brachte für viele extrem einschneidende, vorher nie dagewesene oder denkbare Lebenssituationen mit sich.
Für uns im Café bedeutet es vor allem: Wir dürfen unsere Gäste nicht mehr zum Bleiben anregen:
Coffee2Go: JA
Coffee2Stay: NEIN
Wir leben nun also bereits über ein Jahr in einer Art FERNBEZIEHUNG und nähren unsere VERBOTENE LIEBE von flüchtigen Momenten, in denen wir kurzen Kontakt haben, wenn wir die von unseren lieben, treuen Kunden beim Gassenverkauf über die “Pudel” reichen.
So manchem Anrainer stößt das sauer auf und wir haben in den letzten Monaten viel über die menschlichen Fantasien gelernt. Im Guten, wie auch im “Vernadern”. Menschen ist fad und manche nutzen das halt destruktiv. Das scheint in der menschlichen Natur so verankert: von Droh-E-Mails, -Anrufen über Beschimpfungen am Gehsteig und Anzeigen bei der Polizei war alles dabei. Ein Blick in den einen Teil des goldenen Wiener Herz …
Und der andere Blick sagt: Der Großteil der Menschen ist gut oder zumindest meint es gut.
Umso mehr sagen wir DANKE, DANKE, DANKE an all ihr da draußen, die uns die Treue halten und immer wieder zu uns auf einen “schnellen” Kaffee vorbei kommt! Auch wenn es gerade zugig und unwirtlich und im Stehen ist. Das motiviert und baut auf und lässt uns durchhalten und - ja - sichert auch die Existenz für mein Team. Wir sind froh, dass wir das machen dürfen!
Euer Patrick Schönberger, Euer Kaffeegreissler
Diese Kaffeehausgschicht erinnert an unsere ersten Tage hier in der altehrwürdigen Naber Kaffee-Stube. Es war Mai 2015. Wir hatten erst kurz geöffnet und überlegten, wie wir wohl am besten das denkmalgeschützte Ambiente mit der Kaffeetechnik des 21. Jahrhundert kombinieren.
Eine Kleinigkeit, die uns umtrieb, waren auch die NABER-Buchstaben. Denn auch dem Schriftzug, der ebenfalls denkmalgschützt und inzwischen legendär ist und von vielen Werbern und TU-Studenten immer wieder gerne in den Himmel gelobt wird, kommt ein besonderer Stellenwert zu. Er komplettiert - gemeinsam mit den vielen Design-Extras des Eingangsbereichs, der Fliesen, Handläufe, Uhr, etc. - den einmaligen Flair der Bar. All diese “Kleinigkeiten” lassen sie zu einer Gesamtkomposition der typischen Espresso-Bar aus den 50er Jahren werden.
Was also tun mit den Original-Buchstaben? Sie gefielen uns von Beginn so gut, dass wir sogar einem ehemaligen Besitzer einer weiteren aufgelassenen Naber-Filiale sein Buchstaben-Set abkauften. Und dennoch führt der Schriftzug regelmäßig zu Verwirrung bei unseren Gästen, da sie naturgemäß glauben, sie seien bei der Firma Naber gelandert. Daher fragten wir uns …
Lassen wir die Buchstaben einfach stehen, wie sie sind? Außen steht ohnehin weiterhin Naber (wegen Denkmalschutz, dann bleibt es einfach herinnen auch so) …
oder nehmen wir sie ab und nutzen die Fläche anders? Zum Beispiel für eine übersichtliche Anzeigentafel? …
oder machen wir eine Art Buchstaben-Gewinnspiel und schauen, was dabei rauskommt und entscheiden dann …
Die Jury: Jürgen Rupprecht, WKÖ Presse-Ref; Mag. Ursula Brustmann alias #CoffairyQueen; Oliver Pusch alias #KaffeeOK
Wir entschieden uns für Variante drei. Unser bis dahin gewonnenes Stammpublikum hatte uns nämlich inspiriert und wir hofften, dass ein paar Ideen reinkommen, die wir bis dato nicht bedacht hatten.
Ein kleines Gewinnspiel wurde ausgeschrieben:
Die Idee: “Nimm die bestehenden Buchstaben N-A-B-E-R K-A-F-F-E-E und kreiere Dein eigenes Wort daraus.”
Der Preis: Man konnte - surprise, surprise - einen Gratis-Kaffee-Vorrat für ein Quartal gewinnen.
Die Konsequenz: Neben dem Preis versprachen wir den Gewinnern, unsere Buchstaben mit ihren Wortkreationen jeweils ein paar Wochen aufzustellen.
Die Idee kam gut an und führte zu einem regen Austausch. Online genauso wie in direkt im Café. Es kam zu lustigen Situationen mit einiger Dynamik: Viel wurde getüftelt, diskutiert und teilweise auch geheim gehalten, dass einem der/die andere die eigene Idee nicht stehlen konnte 😉.
Gestartet wurde mit “ABER KAFFEE” und man dachte auch über RABEN oder BAER KAFFEE nach 😉. Die Köpfe rauchten. Damit das ganze unparteiisch lief, fällte schließlich ein paar Wochen später eine hochkarätige Jury aus Kaffeeliebhabern die Entscheidung über die gewinnenden Wortkreationen. Das Resultat:
Platz 1: Na Kaffee - in Anlehnung an den inzwischen berühmten George Clooney-Spruch “what else”
Platz 2: Fake Bar
Platz 3: Kaffee Eben
Und so wurden dann wie besprochen die Buchstaben wochenweise jeweils umgeschraubt. Hier ein Schnappschuss wie gerade die “Fake Bar” entsteht.
Die war dann umso mehr ein geflügeltes Wort, als der damals neue US-amerikanische Präsident Donald Trump begann, Neuigkeiten, die ihm nicht gefielen, als FAKE NEWS zu bezeichnen. Und heute zieren die Buchstaben - beinah etwas unspektakulär aber dafür umso bezeichnender - die folgende Buchstabenfolge unser Café:
K-A-F-F-E-E B-A-R
Natürlich war unsere Bar NIE Fake, sondern immer echt 😉.
Eine echte Espresso-Bar aus den 50ern. Und das bleibt sie auch.
In diesem Sinne: Auf weiterhin viele, viele gute trommelgeröstete Kaffees!
Euer Patrick Schönberger,
Euer Kaffeegreissler
Der Spruch “Wer glaubt, dass ein Amtsleiter ein Amt leitet, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet” 😉 hab ich als Privatperson schon in vielen Situationen für sehr passend gefunden.
Und ich muss sagen, seit dem ich Gastronom bin, hab ich lernen dürfen, dass öffentliche Behörden da noch eins draufsetzen können. In den meisten Fällen kann ich die zahlreichen Amtsgänge, die man als Wirt absolvieren muss, zumindest nachvollziehen.
Die Prozesse sind nicht immer ganz logisch, aber fügt man sich drein, dann kommt man mit etwas Geduld und viel, viel Zeit, meist irgendwann zur nötigen Genehmigung. Dass das schließlich klappt, liegt meist am Engagement netter Beamte, die ich auf diesem Weg kennenlernen durfte! Manche sind äußerst bemüht und extrem löstungsorientiert und finden dann einen Weg, den Amtsschimmel zu verstehen. Das freut!
Und gerade, als man verleitet ist, zu denken, dass die Behörden der Stadt Wien wesentlich besser und effektiver arbeiten, als ihr Ruf ihnen vorauseilt, packt’s einen und man wird eines Besseren belehrt. 😉
In einem Frühjahr hatten wir eine solche Begebenheit. Es gab dazumals einen sehr freundlichen, aber durchaus beflissenen Beamten, der eigens dazu abgestellt war, die Beschilderungs-Situation der Wiener Wirtschaftreibenden im 4. und 5. Bezirk zu erheben (inzwischen scheint er aufgrund vieler Beschwerden wieder etwas mehr seinen Schreibtisch zu hüten …).
So kam er auch zu uns auf die Wieden und hielt alles penibel fest:
Welche Schilder wir wo montiert hatten,
welche Bewilligungen es gab und was fehlte.
Er war äußerst zuvorkommend und informierte uns, was wir beantragen bzw. neu bewilligen lassen müssten. Hatte die Formulare gleich mit und auch eine - man höre und staune - E-Mail-Adresse parat, unter der man ihm jederzeit schreiben könne. Und dann nahm er’s ganz genau und meinte:
Ich dachte mir:
“OK. Hinterfrag nicht lange, mach es einfach. Denn ich hab mich so an den Tisch - ein “Erbe” der Firma Naber - gewöhnt. Er passt mit seinem abgeschlagenen Eck einfach wunderbar in das denkmalgeschützte Ambiente unseres Cafés. Also, was soll’s - füll ich halt auch für diesen einen Tisch ein Formular aus. Weil’s eh schon Wurscht ist” … ich hatte ja gerade Übung darin. Gesagt, getan, ritt ich sozusagen auf den Flügeln des Amtsschimmels und sendete gleich noch am selben Tag das Antragsformular an die zuständige Behörde.
Ein paar Wochen später staunte ich dann nicht schlecht, als ich ein Schreiben erhielt, das sage und schreibe einen Termin mit ACHT Personen ankündigte, um unseren “Winterschanigarten” zu begehen. Zuerst wusste ich gar nicht, was gemeint war. Bis mir beim näheren Durchlesen dämmerte, das es sich wohl um den einzelnen Marmorstehtisch handeln müsste.
Das Gremium der Acht - wir nennen Sie (in Anlehnung an “Herr der Ringe”) heute noch liebevoll die “Gefährten des Winterschanis” - setzte sich aus folgenden Behörden & “Institutionen” zusammen:
2 Schanigarten-Magistratszusständige (Hauptansprechpartner & Assistenz?)
1 Zuständiger für Gehsteig & Garten
1 Zuständiger für Luftrechte
1 Zuständiger vom Bezirksamt
Zwei Polizisten (die werden vom Amt informiert und müssen bei jeder Begehung dabei sein. Stell ich mir unglaublich mühsam vor)
Vertreter vom Hausbesitzer
(Es könnte sein, dass ich die Zuständigkeiten nicht mehr komplett richtig erinnere und sie anders aufgeteilt waren. Die Vorstellungsrunde verlief sehr schnell und wie man weiß, sind Männer eher stark mit dem Kurzzeitgedächtnis …)
Jedenfalls “ritten” alle acht Personen überpünktlich zum besagten Termin ein. Ohne physischen Amtsschimmel, aber im Gedankengut und Sprache war er gut erkennbar 😉. Ich wusste nicht: soll ich lachen oder weinen. Denn wer das mit seinen Beiträgen und Umlagen alles bezahlte, ist ja klar: Die Steuerzahler, private wie geschäftstreibende. Sofort wollte ich fragen: Warum besichtigen ACHT Personen EINEN Stehtisch?!? Was tun sie dann bei einem normal großen Schanigarten? Kommt da etwa eine Hundertschaft? Die Frage brannte mir auf der Zunge, denn würde man als Selbständiger so verschwenderisch mit Ressourcen umgehen, dann hätten wir bald Konkurs …
Aber schnell stellte sich heraus, dass die Haupträdelsführerin, die Magistratszuständige, offenbar nicht ihren besten Tag hatte. Sie kommandierte recht sauer und herrisch mit mir herum, als ich die Unterlagen aus diversen Ordnern zusammensuchte, die sie verlangte. Ich biss mir auf die Zunge und schluckte mein Kommentar runter. Sie war augenscheinlich auf Kriegspfad.
Der Ton wurde allerdings immer schärfer. Das veranlasste einen der Hausbesitzer sich - im übertragenden Sinn - schützend vor mich zu stellen. Als ich ins Café ging (um ein paar Unterlagen zu holen) nahm er offenbar die Beamtin mal kurz auf die Seite, um ihr mit freundlichen, aber sehr deutlichen Worten klarzumachen, dass - wenn es solche Wirtschaftstreibenden wie mich nicht gäbe - solche Einkaufsstraßen wie die Wiedner Haupstraße bald verwaisen würden. UND: sie gar keinen Job hätte. Er bat sie, einen etwas freundlicheren Ton anzuschlagen.
Von dem bekam ich allerdings erst später erzählt. Und auch davon, dass das Amt offenbar selbst bei einem großen Umzug sämtliche Unterlagen !!verloren!! hatte. Sie fragten deshalb so genau nach den Unterlagen. Denn sie wüssten nicht mehr, was auf der Wiedner Hauptstraße genehmigt sei, und was nicht …
Da war ich kurz fassungslos:
Sie verlieren die Papiere und gingen mich “schräg” an! Und natürlich brannten gleich die nächsten Fragen unter den Nägeln: “Warum werden relativ junge Unterlagen (unser Café gibt’s ja erst seit 5 Jahren) im Amt heutzutage nicht elektronisch gesichert, sondern noch in Papierform in Kartons gelagert? Schreiben wir nicht das 21. Jahrhundert und alle sind digital bzw. reden zumindest von Digitalisierung? Schließlich nutzen die Politiker jede mediale Bühne, um zu betonen, sie sei DER Schlüssel zur Sicherung des österreichischen Wirtschaftsstandortes”. Aber offenbar (noch) nicht in jedem Amt …
Tja, wie dem auch sei. Auch das schluckte ich hinunter. Denn schließlich wollte ich weiter zum nächsten Kundentermin und mich nicht mit sinnlosen Behörden-Diskussion aufhalten - wegen EINES Tisches. Hab ja meine Zeit auch nicht gestohlen. Man könnte sagen: Kundenorientierung siegte über meine Neugier. Kommt selten vor, aber in diesem Fall war’s sicher besser so 😉.
Lange Geschichte, kurzer Sinn: Mein “Klappe halten” zahlte sich aus und “nur” 2 Monate! später bekamen wir unseren sogenannten Winterschanigarten auf 3 Jahre genehmigt. Und man ahnt bereits heute, wie’s weitergeht: Nach Ablauf besagter Frist wird dann auf der Wiedner Hauptstraße 40 wieder eine 8er-Mannschaft zur erneuten Besichtigung zu sehen sein. Ein Schalk, wer Böses dabei denkt …
Also liebe Leute lasst Euch sagen, der bekannte Spruch “Formulare, Formulare - von der Wiege bis zur Bahre” gilt für Wirte doppelt und dreifach. In diesem Sinne wünsche ich uns allen weiterhin viiieeeeel Geduld mit dem Amtsschimmel!
Euer Patrick Schönberger, Euer Kaffeegreissler
Das Café als Marktplatz: Seit jeher fungieren Kaffeehäuser als soziale Institutionen…
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Read MoreSoziales Miteinander auf der Wieden … auch im Alter!
Read MoreHappy Birthday to us! Weil die 5-Jahres-Feier auf unbestimmte Zeit verschoben ist (#covid19), haben wir uns ein Booklet mit unseren Wand-Sprüchen auf unserer heiß geliebten #Socialwall geschenkt.
Es ruft viele schöne und auch denkwürdige Momente in Erinnerung!
Hier ein paar Eindrücke: Mit der Maus draufklicken oder mit den Fingern antippen (Smartphone & Tablet), dann bewegt sich das Foto-Karussel weiter 😉:
Ich habe enorm viel Freude damit, ist es doch ein Zeitzeuge unserer Schaffensdrangs!
Besucht uns gerne im Café Schönbergers und schaut Euch das gesamte Booklet in Papierform an,
Ich freu mich, Euch zu sehen,
Euer Patrick Schönberger, Euer Kaffeegreissler
Es kann nicht genug Josef Hader geben …
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Read MoreWie in jedem Kaffeehaus, wird auch in unserer kleinen Espresso Bar viel politisiert. Kaffee bringt Leute zusammen, die sich austauschen. Und das nicht nur zur Wahlkampfzeit, sondern das ganze Jahr über. Meinungen und Erfahrungen werden kundgetan, diskutiert und disputiert.
Dabei sind alle neutralen und politischen Couleurs vertreten: von politisch unabhängig hin zu rot - grün - und schwarz/türkis sowie pink und ab und zu auch blau. Und so manches Mal geht es sehr heiß (von engagierten bis hin zu hoch-emotionalen Diskursen) und auch ein bisschen hoch (Besuch politischer Vertreter) her.
Natürlich lässt uns die Politik auch Team-intern nicht ungerührt. Inzwischen ist es auf 8 Personen angewachsen - das bringt naturgemäß viel Meinungsaustausch und Aktivität mit sich.
Wir besprechen uns zu sehr vielen Themen und ab und an diskutieren wir auch sehr rege über die politische Lage. Die Resultate münden dabei in diversen Ideen. Der oder die andere verwirklicht die (und sich) dann kreativ - je nach Zeit und Lust und Laune - und ganz der Intuition folgend.
Dabei entstehen so manch künstlerisch wertvolle Unikate. Diese stellen bzw. hängen wir dann auf - als sogenannte (Wahl-)Decision-Making-Tools 😉. —> An dieser Stelle in großes Danke an Maschek & Maschek für die Inspiration per dem sensationellen Schere-Stein-Papier-Moment.
Ein exemplarisches Beispiel eines dieser Unikate ist unser "Unicorn-Basti" - staatstragend “supported by” unserem vorgeschriebenen Brandschutz Feuerlöscher!
In diesem Sinne wünschen wir uns für die Wahl jetzt im September und für alle künftigen Wahlen in Österreich politisch langfristig lösungsorientiert denkende Entscheidungsträger, die offen und ehrlich menschenfreundlich die Interessen der Wähler vertreten. Und jedenfalls umweltfreundliche Entscheidungen treffen!
Unsere Top-Leitsprüche für alle (und nicht nur eine) Wahlsaisonen lauten:
“Lasst uns die Erde retten - sie ist wahrscheinlich der einzige Planet mit Kaffee!”
“Lasst guten Kaffee nicht vor der Bürotür enden” und:
“Lasst uns echten trommelgerösteten Kaffee trinken - keinen Kapselkaffee!”
Also: auf in die diese Wahl… und in die vielen weiteren, die noch folgen werden. Denn nur wer wählt, hat auch ein Mitspracherecht!
Euer Patrick Schönberger, Euer #KaffeePadWien
Tatsächlich passiert! Hätten wir nicht besser erfinden können …
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Read MoreWillkommen in der Caffè Bar Schönbergers!
In unserer denkmalgeschützten Espresso Bar (50er-Jahre) erwarten Sie trommelgeröstete Kaffeespezialitäten, sowie kleine Snacks und Getränke im typisch italienischen Stil!
Unser Motto:
Kaffee.Besser.Machen.
Egal wo Sie Ihren Kaffee genießen, wir möchten mit jedem Schluck ein Stückchen Italien in Ihre
Kaffee-Pause bringen. Ob bei uns im Lokal, bei Ihnen zu Hause oder an Ihrem Arbeitsplatz.
#LifeIsTooShortForBadCoffee
Interessante Einblicke in Sachen Kaffee gibt's hier:
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Best of Vienna - Falter:
Liebe in der Tasse
Presse & PR Beiträge:
Wiener Wirtschaft: Wiens ältester Coffee-Shop wird 70!
Mein Bezirk: Schönbergers Kaffeegreissler feiert 10 Jahre
Wie man hundert und mehr Jahre wird // DerStandard
Kurier Freizeit/Florian Holzer: Die Top5-AFFOGATO-Cafés in Wien
Falstaff: Magazin Wien
Falstaff: 10 beste Wiener Cafés
Ö1: Kaffee zwischen Industrie und Luxus
Café-Beschreibung auf “meinkaufstadtwien: Grätzel Rundgang Kaffeegreissler”
Ö1: Erkundungen im Untergrund - Kaffee-Keller
Falter: im Wiedner Herzen
DerStandard Wohngespräche:
…Flöhe im Oasch
Falter Wochenzeitung
Yuutel Video
DerStandard: Espressi
Kurier: Kaufen bei Freunden
Falstaff: Top10 Cafés
Kurier: Aufsperrstund’
FAZ: Hochfahren nach Covid
ServusTV: Die reisende Küche
Falter WienWieEsIsst 2020: Die perfekte Welle
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Secret Vienna
Schönbergers im Falter
Konzerthaus: Idan Raichel ist Stammgast im Schönbergers
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Falstaff Café Guide 2017
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Fallstaff - Die neue Bohnität
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Laufende News gibt es auf unseren Kaffeegreissler Social Media-Kanälen:
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Lustige Begebenheiten im und rund ums Cafè : Wiedner Kaffeehausg'schichten:
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Wir freuen uns, Sie hier wiederzusehen:
Gratis Download: 10 Jahre Schönbergers Kaffeegreissler - Die Geschichte
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